TAoP6 Künstler 21 Falko Walther Vorstellungsbild
 „Pole ist die multidimensionale Tanzform, nach der ich mein Leben lang gesucht habe.“

„Sie müssen sich mal entscheiden, ob Sie Ingenieur oder Tänzer werden wollen!“ Dieser verärgerte Ausruf meines Professors an der Uni war angesichts meines stets geteilten Interesses für den Maschinenbau sicher nicht ganz unbegründet. Doch ich sah das nicht so eng und teilte meine Zeit weiterhin gerecht auf zwischen Ingenieurwesen, Tanzerei und Fitnesstraining. Und so wurde ich tatsächlich nicht nur Wissenschaftler und Unternehmer, sondern auch Wettkampftänzer und Tanzsporttrainer. Bei einer Salsaparty lernte ich schließlich Rania Pole Angel kennen, von der ich zu „The Art of Pole #4“ eingeladen wurde. Der Rest ist Geschichte.

Zugegeben, eine eher kurze Geschichte: Nachdem ich vor zwei Jahren meine erste Probestunde bei Rania hatte, wurde Polexperience Leipzig binnen Tagen zu meinem zweiten Wohnzimmer, und Steffi Klemm in der Folge zu meiner bis heute wichtigsten Pole-Bezugsperson. Zudem begann ich, mit der Kühnheit des Ahnungslosen alle möglichen Workshops bei internationalen Polestars mitzumachen, und insbesondere Aline Kerber, Kira Noire, Pink Puma und Zoraya Judd bin ich für ihre Impulse sehr dankbar. Mit Ende 30 bin ich natürlich nicht mehr der schnellste, kräftigste oder beweglichste. Doch es geht voran, und das zählt. Aktuell hoffe ich vor allem auf drei Dinge: einen sauberen Auftritt bei „The Art of Pole #6“, bei den 1. Leipziger Pole Tagen viel von Dimitry Politov zu lernen, und irgendwann mal Stunden bei Olga Koda nehmen zu können.

English

“You better make a decision whether you want to become an engineer or a dancer!” This angry exclamation of my professor in university was not quite unfounded, given my ever parted interest in mechanical engineering. But I did not share my professor’s narrow view; instead I kept splitting my time justly between engineering, dancing, and fitness training. And indeed I did not only become a scientist and a businessman, but also a competitive dancer and a dance sport coach. At a Salsa party I met Rania Pole Angel eventually, who invited me to “The Art of Pole #4”. The rest is history.

A rather short history, to be honest: After I had my first try-out lesson with Rania two years ago, Polexperience Leipzig turned into my second living room within days, and Steffi Klemm soon became my most important Pole-person of reference—which she still is today. With the audacity of the naive I also started to attend all kinds of workshops with international Pole stars, and I am especially thankful for the impulses I got from Aline Kerber, Kira Noire, Pink Puma, and Zoraya Judd. Of course, being in my late thirties, I am not the fastest, strongest, or most flexible anymore. But I am making progress, and that is what counts. At the moment, I especially hope for three things: a clean performance at “The Art of Pole #6”, to learn a lot from Dimitry Politov at 1. Leipziger Pole Tage, and to be able to take lessons with Olga Koda sometime.